|
Anwendungen
FDM Prototypen aus den bekannten Serienmaterialien ABS,
PC, PC-ABS Blend und PPSU werden vor allem als funktionsfähige
Einzelmodelle eingesetzt, an die hohe Anforderungen bezüglich
mechanischer Festigkeit und Schlagzähigkeit oder auch
Wärmeformbeständigkeit gestellt werden. ABS Modelle
können ebenfalls als verlorene, ausbrennbare Urmodelle
im Feinguss verwendet werden.
Infrastruktur
1 FDM Titan Anlage der Firma Stratsys Inc. mit einer max.
Bauraumgrösse von 408 x 355 x 408 mm3
Materialien
ABS: für Funktionsmodelle mit guter mechanischer Festigkeit
und chemischer Resistenz. In verschiedenen Farben verfügbar.
Polycarbonat (PC): für Funktionsmodelle mit höchster
Schlagzähigkeit und guter Wärmeformbeständigkeit
(125°C).
PC-ABS Blend (schwarz): vereinigt gute mechanische und
chemische Resistenz und kann, wie ABS, mit einem auswaschbaren
Stützmaterial (Water Works Technologie) verarbeitet
werden, was insbesondere bei komplexen Modellen ein grosser
Vorteil ist.
Polyphenylsulfon (PPSU): für Funktionsmodelle mit
extrem hoher Wärmeformbeständigkeit (> 200°C)
und guter mechanischer Festigkeit.
Das Verfahren
Bei der FDM-Technologie handelt es sich um ein Extrusionsverfahren.
Wie auch bei der Stereolithographie wird das Modell mittels
einer speziellen Software in Position gebracht und in Schichten
zerlegt (Slicing). Bei überhängenden Teilen wird
ein sogenannter Support erzeugt, eine Stützstruktur,
die nach dem Bau wieder entfernt wird.
Die Materialien stehen der FDM TITAN in Drahtform auf Spulen
zur Verfügung. So kann das Material leicht zum Druckkopf
geführt werden, wo es aufgeschmolzen und dann auf die
Bauplattform extrudiert wird.
|