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Giessanlage
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Giessling mit Silikonform
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Anwendungen
Häufig reicht ein einzelner Prototyp in der Produkteentwicklung
für die beteiligten Projektpartner (Designer, Entwickler,
Werkzeugmacher, Marketingfachleute, etc.) nicht aus. Ausgehend
von einem Einzelprototypen, typischerweise einem Stereolithographie-Urmodell,
eröffnet dieses Verfahren über eine Silikonform
einen raschen und kostengünstigen Zugang zu einer Kleinserie
von typischerweise bis zu 20 Teilen/Form und zu einer Palette
von thermoplast- oder elastomerähnlichen duroplastischen
Materialien mit angepassten Eigenschaften.
Infrastruktur
Mehrere Vakuumgiessanlagen der Firma MCP HEK, maximale
Formgrösse (in house) ca. 580 x 500 x 450 mm3
Materialien (Auswahl)
Uns steht eine grosse Auswahl an Materialien mit verschiedenen
Eigenschaften zur Verfügung. Nachfolgend eine grobe
Klassierung:
Polyurethane: vorwiegend thermoplastähnliche Eigenschaften
Polyharnstoffe: vorwiegend elastomerähnliche Eigenschaften
Wachs
Silikon
Das Verfahren
Der fertig verputzte Stereolithographieprototyp wird zusammen
mit einem bestimmten Überlaufsystem in eine Silikonkautschukmasse
eingegossen, welche sich in der Folge verfestigt. Nach der
Aushärtung wird die Silikonform entlang der Formtrennebene
aufgeschnitten und das Urmodell entfernt. Die Innenflächen
der Form werden mit einem Antihaftmittel behandelt, dann
wird die Form wieder geschlossen und in der unteren Kammer
der Giessmaschine evakuiert. Gleichzeitig wird in der oberen
Kammer das Giessharz (noch in zwei flüssigen Komponenten)
ebenfalls evakuiert. Die zwei Komponenten werden zusammen
gemischt und in die Form gegossen. Nach einer gewissen Aushärtungszeit
kann der Giessling der Form entnommen werden, worauf die
Form für den nächsten Abguss vorbereitet wird.
Pro Form können je nach Komplexität der Teile
ca. 20 Abgüsse angefertigt werden. Es bleibt der Finish
und eine allfällige Oberflächenbehandlung des
abgegossenen Teils.
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